Frühling

Frühling: Jetzt erwacht die Natur

Erläuterung des Frühlings

Der Frühling ist eine von vier verschiedenen Perioden, der sich besonders durch ein gemäßigtes Klima in den Monaten März, April und Mai auszeichnet. Die Jahreszeit unterliegt aber auch deutlichen Temperaturschwankungen. Einerseits bringt der Frühling sommerliche Temperaturen hervor, wechselt sich jedoch gern mit regnerisch feuchtkaltem Wetter ab.

Der Frühling ist eine gartenfreunliche Jahreszeit und bildet gleichermaßen den Saisonstart für eifrige Hobbygärtner. Gartenfreunde legen im Frühling den Grundstock für eine strahlende Blütezeit. Im Frühling erwacht die gedeihende Natur und beginnt zu grünen.

Der Frühling gibt das Startsignal

Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen den Garten aus dem frostigen Tiefschlaf erwachen, eine Tatsache, die große Lust auf erforderliche Handlungsweisen bei vielen Gartenfans entfacht. Für viele Gartenbesitzer kommt der Arbeitsaufwand nicht ungelegen vielmehr freuen Sie sich auf die naturnahe Aktivität.

Für den zu erwartenden Blütenzauber nehmen Sie gern einiges an Arbeit auf sich. In der bitterkalten Jahreszeit ist so manches Wunschbild von einem originellen oder phantasievoll gestaltetem Beet entstanden, das jetzt in der aktuellen Gartensaison realisiert werden soll.

Winterling

Der Winter richtet Schäden an

Ein harter unerbittlicher Winter kann bedenkliche Schäden bei Bäumen, Pflanzen oder Sträuchergewächsen anrichten. Nicht alle pflanzlichen Lebewesen können der Härte des Frostes widerstehen und erleiden einen Kältetod. Eine verdickte Schneedecke kann zu einem alarmierenden Mangel an Sauerstoff führen, der letztendlich für die betroffene Pflanze tödlich endet. Ein starker Befall von Bodenfrost, kann den Wassergehalt des Bodens beeinträchtigen und die Wurzel der Pflanze in einen Versorgungsmisstand führen, der eine abschließende Verdorrung zur Folge hat.

Eine häufige Aufeinanderfolge von Frostigkeit zu Niederschlag bekommt der Wurzel im allgemeinen nicht gut. Ein deutlicher Temperaturanstieg am Tag vertreibt die schützende Schneedecke. Wenn es dann in der Nacht zu unerbittlichen Kälteeinbrüchen kommt sind Schäden an der Wurzel vorprogrammiert. Normalerweise sind Obstbäume hartgesottene Kämpfer, die hartnäckigen Kältephasen trotzen und standhaft Ihren Baum stehen. Die frostklirrende Kälte kann bisweilen selbst bei widerstandsfähigen Baumarten unverkennbare Spuren hinterlassen.

Deutliche Verletzungen kann man an der Baumkruste beobachten, die an manchen Stellen durch Risse gezeichnet ist. Die verwundbaren Stellen ködern aufnahmewilliges Ungeziefer, die als unliebsame Untermieter für vermehrten Krankheitsbefall des Baumes sorgen.

Es fallen vielseitige Arbeiten im Garten an

Bodenpflege

Ertragreiche organische Grundstoffe werden im Frühling auf den Erdboden gebracht um die Bodenbeschaffenheit zu verbessern und das Erdreich mit Nährstoffen für die bevorstehende Aussaat anzureichern. Der Unkrautbefall befindet sich im Anfangsstadium und sollte beizeiten eliminiert werden. Bei Mulchablagerungen gibt das Unkraut kleinmütig bei. Eine clevere Maßnahme um den raschen Unkrautwuchs rechtzeitig einzudämmen.

Mulchauflagen versorgen organische Lebewesen mit wichtigen Nährstoffen und halten so das pulsierende Leben im Erdreich aktiv. So bleibt die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten, die richtungsweisend für eine gute Nährstoffversorgung der Pflanzen ist.

Pflanzenrückschnitt

Pflanzen, Strauchgewächse und Bäume werden in der Frühlingszeit einem Rückschnitt unterzogen um ein frisches und kräftiges Heranwachsen zu gewährleisten. Warten Sie den äußersten Frost d.h. das sogenannte Ende ab, bevor Sie schadhafte und angeschlagene Triebe beseitigen. Das Schnittverfahren ist für das Ergebnis ausschlaggebend, das sich in der Anzahl der Triebe oder in deren Beschaffenheit bemerkbar macht.

Rasenpflege

Eine wesentliche Aufgabestellung im Frühling bildet die Behandlung des Rasens. Der Winter hat den Rasen völlig entkräftet. Zusätzlich entstand durch Schneebefall ein akuter Mangel an Sauerstoff. Üppige Moosflächen haben sich ausgebreitet und machen die Regenerierung nach einer harten Winterzeit praktisch unmöglich. Der Gesundungsprozeß wird im Frühling durch das Vertikutieren eingeleitet indem unerwünschter Moosbewuchs entfernt wird und die Luftdurchlässigkeit des Bodens wieder hergestellt wird.

Der Rasen erlebt nach der Versorgung einen zweckgemäßen Aufschwung und kann sich erneut heranbilden. Zunächst wird der Rasen gemäht nachfolgend der Grünschnitt sorgfältig zusammengeharkt und anschließend der Moosbefall beseitigt. Eine sachdienliche nicht zu nachhaltige Düngung rundet ihre Pflegemaßnahmen ab. Die Zuteilung sollte gut proportioniert mit anschließender Bewässerung erfolgen. Die entstandenen Zwischenräume, die sogenannten wunden Punkte im Rasen werden durch eine neue Aussat geschlossen.

5 Tipps für die Kübelpflanzenpflege

Tipp 1 – Für richtiges Gießen und Düngen: Während der Winterruhe möchte die Kübelpflanze in ihrer gut isolierten Behausung nicht vollständig sich selbst überlassen werden. Im Kübel genießt die Pflanze einen anderen Standard als im Erdboden. Die Wurzeln haben aufgrund der reduzierten Platzverhältnisse weniger Bewegungsfreiheit darum ist ein sorgfältiges rationelles Giesen sinnvoll, das auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt ist. Fehlgriffe bei der Bewässerung können durch Abtasten der Erde vermieden werden. Durch die Betastung fühlen sie behutsam den Feuchtigkeitsgehalt der Erde und vermeiden eine Überwässerung der Pflanze. Gleichfalls gilt in schattiger Lage bleibt die Erde länger feucht während ein sonniger Platz mehr Bewässerung fordert. Übermäßiges Gießen kann auch zu einem unerwünschten Wurzelbad führen. Durch das angestaute Wasser kann die Wurzel verfaulen. Während der Überwinterung legen die Kübelpflanzen eine kleine Verschnaufpause ein und legen daher auf den Zusatz von Nährstoffen durch entsprechende Düngemittel wenn überhaupt nur in sehr geringen Maße wert.

Tipp 2 – Die Verjüngungskur: Sobald die Temperaturen frühlingshaft ansteigen offenbart sich für die Kübelpflanze ein neuer Lebensabschnitt denn nun beginnen besondere Pflegemaßnahmen, für ein gesundes Triebwachstum. Damit sich die Blüten üppig entfalten können verabreichen Sie ihrer Kübelpflanze eine Verjüngungskur und schneiden die alten Triebe zurück. Halten Sie ihren Eifer beim Rückschnitt aber gekonnt in Grenzen. Schneiden Sie lieber in angemessenen Abständen.

Tipp 3 – Die Temperaturumstellung: An die Temperaturumstellung will Ihr anspruchsvoller Kübelzögling mit Bedacht gewöhnt werden darum gewähren Sie Ihrer Pflanze jeweils nur ein paar Stunden Ausgang in zunächst nicht zügiger und zu sonnen intensiver Lage.</ p>

Tipp 4 – Der Umzug: Das Umtopfen ist eine Vorkehrung, die Entwicklung und Wachstum der Pflanze besonders fördert. Wenn Sie ihre Kübelpflanze mit einem extra imposanteren Kübeltopf mit neuer Erde beglücken fühlt sie sich leistungsfähiger und dazu ermuntert prächtig zu gedeihen. Achten Sie aber darauf, dass der Umzug Ihrer Kübelpflanze in ein größeres Gefäß so behutsam wie nur möglich vollzogen wird. Prüfen Sie vor dem herausnehmen den Feuchtigkeitsgehalt der Erde, ist dieser ausreichend vorhanden, lässt sich die Pflanze im allgemeinen gut herausziehen. Will Ihre Kübelpflanze den Umzug in Ihre neue Behausung nicht widerstandslos antreten dann lassen Sie sich nicht zu meinem Kräftemessen hinreißen. In so einem Fall ist es sinnvoller den Kübel zu zerschlagen und die Wurzel der Pflanze vor Beschädigung zu schützen.

Tipp 5 – Die neue Heimstätte: Ihre Kübelpflanze soll sich nun rund herum zufrieden fühlen, ein Grundbedürfnis, das in erster Linie vom richtigen Pflanzenkübel abhängt. Wenn Sie eine Schwäche für schwarze Farbtöne haben, überdenken Sie Ihren Entschluss lieber genau, bevor Sie Ihre Kübelpflanze in einer Sauna schmoren lassen. Schwarze Übertöpfe nehmen zu viel Wärme auf. Zum Wohle der Pflanze ist es besser deformierte Wurzelpartien vorsichtig durch einen Wurzelschnitt zu entfernen. Steht das zu empfehlende Holz- oder Tongefäß bereit, wird der Gefäßboden mit einer Drainage- und Erdschicht versehen, die den unerwünschten Anstau von Flüssigkeit verhindern soll. Betten Sie Ihre Pflanze nun behutsam auf die vorbereitete Schicht und stellen Sie sicher, das sich unter der Wurzel genügend Erde befindet. Der restliche Teil wird mit frischer Erde befüllt und leicht platt gedrückt. Schlussendlich benötigt Ihre Kübelpflanze nach dem Umtopfen eine ausreichende Bewässerung.

Schon gewusst?

Welche Pflanzen zählen zu den Frühblühern ?

  • Schneeglöckchen
  • Christrosen
  • Narzissen
  • Tulpen
  • Stiefmütterchen
  • Bellis
  • Vergissmeinnicht
  • Zwiebelblumen
  • Krokusse
  • Hyazinthen
  • Stauden

Schon gewusst?

Welche Kübelpflanzen müssen nach Überwinterung langsam an ein Leben im Freien gewöhnt werden?

  • Zitruspflanzen
  • Oleander
  • Agave
  • Fuchsien
  • Geranien

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