Weiße Erdbeeren – köstlicher Geschmack

Weisse Erdbeere

Wenn Sie sich gerne von roten Erdbeeren verführen lassen, dann werden Sie erst Recht die kleinen, weißen Erdbeeren, so genannte Pineberries, lieben. Wie der Name erkennen lässt, gibt er bereits Aufschluss über die Besonderheiten dieser vitaminreichen Frucht, welche eine Kombination aus Pineapple (Ananas) und Strawberry (Erdbeere) ist.

Die Weiße Erdbeere stammt ursprünglich aus Nordamerika, wo sie zuerst um 1750 aus zwei Arten von Erdbeeren gezüchtet und angepflanzt wurde und bereits Anfang des 19. Jahrhunderts kannte man die außergewöhnliche Frucht auch in Europa. Sie geriet jedoch in den 40zigern wieder in Vergessenheit.

Wie entstand die „Weiße Erdbeere“?

Im Jahr 2003 begann der niederländische Züchter Hans de Jongh erneut mit einigen Pflanzen, welche aus Frankreich stammten, zu experimentieren und erzielte in der relativ kurzen Zeit von 6 Jahren einen Verkaufsschlager. Auch in Großbritannien wird die Weiße Erdbeere bereits äußerst erfolgreich verkauft.

Die Albino-Beere „frutilla chilena“ oder auch „Negativ“-Beere, welche man daran erkennt, dass sie im reifen Zustand weißes Fruchtfleisch und rote Kerne hat, ist in Deutschland relativ selten in den Verkaufsregalen zu finden.

Schade eigentlich! Erspart doch der ungewöhnliche Geschmack, welcher dem typischen Erdbeergeschmack überhaupt nicht ähnelt, sondern dem von süßer Ananas, doch das umständliche und klebrige Schälen und Auseinanderschneiden teuerer Ananasfrüchte. Pineberry – Ananas und Erdbeere geschmackvoll vereint – eine wahrhaft ungewöhnliche Laune der Natur.

Weitere Tipps zur Weißen Erdbeere

Weiße Erdbeeren Im Gegensatz zu den heimischen roten Gartenerdbeere, deren ideale Zeitpunkt der Hochsommer zwischen Ende Juli und Mitte August für das Anpflanzen ist, können die Samen der Weißen Erdbeere bereits von Januar bis März ausgesät werden. Da die Erdbeere ein Lichtkeimer ist, sollte das Saatgut nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht in die Erde gedrückt werden. In dieser Zeit der Aussaat müssen die Erdbeeren eine konstant, warme Temperatur erfahren. Diese erreicht man am Besten durch eine Abdeckung (Glasscheibe, Folie) oder in einem Zimmergewächshaus. Ebenso ist etwas Geduld gefragt, denn die Erdbeeren können durchaus 6 bis 8 Wochen bis zur Keimung benötigen.

Weitere Unterschiede sind Größe und Farbe. Im Anfangsstadium ihrer Wachstumsphase sind die Beeren zunächst grün und gerade eineinhalb bis zwei Zentimeter groß, abhängig von der Stärke der Sonnenbestrahlung färben sie sich dann milchiger und sind reif, wenn sie ihre weiße Farbe erhalten haben.

Die Weiße Erdbeere ist ähnlich wie die klassische Erdbeere sehr druckempfindlich, so dass sie bei der Ernte sorgfällig gepflückt werden sollte, sonst faulen die Früchte sehr schnell. Ein weiteres Plus für die ungewöhnlich geschmackvolle Früchte: Wie schwedische Forscher herausgefunden haben, könnten weiße Erdbeeren eventuell auch eine Alternative für Erdbeer-Allergiker sein.

Da die Proteine, welche vermutlich Auslöser der Allergien sind mit der roten Farbe der Erdbeeren zusammenhängt, dürfte eine Sorte der weißen Erdbeeren „Sofar“, die sehr wenig von diesem Eiweißmolekül besitzt, endlich ohne Bedenken für Allergiker verträglich sein.

Diese Information ist ohne Gewähr und vor Verzehr von Weißen Erdbeeren, sollte natürlich ein Test auf die Verträglichkeit stattfinden!

Merken

Merken

Merken

Merken

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.