Winter

Tipps zum Wintergrillen (Teil 2)

Es gibt viel mehr „Wintergriller“ als man glaubt! Laden Sie Ihre Freunde doch mal zum Wintergrillen, es finden sich bestimmt mehrere Fans des Wintergrillens ein. Nicht vergessen zu erwähnen, dass sie sich dick anziehen sollten!
Thermojacke, Pulli und Handschuhe sind “Usus”, um das Wintergrillen entsprechend, bei kalten Temperaturen, genießen zu können.

Damit es bei Ihnen trotz Kälte beim BBQ „heiß“ hergeht verraten wir Ihnen hier einige Tipps:

Heiße Getränke

Natürlich werden Sie auch bei Minusgraden nicht auf ein kühles Bierchen verzichten wollen. Für Ihre Gäste sollten Sie auch wärmende Getränke bereithalten, wie den obligatorischen Glühwein, Früchtetee oder heißen Orangen-, Apfel- oder Kirschsaft, den man mit oder ohne Alkohol ausschenken kann.

Oder für die jüngsten Gäste heiße Schokolade. Einfach aufwärmen und dann in Thermoskannen abfüllen und warmhalten. Aber auch im elektrisch betriebenen Suppentopf, im Gulaschkanonenofen und im Topf am Dreibein können die Getränke warm gehalten werden.

Früchtetee hält warm und ist im Winter sehr beliebt
Früchtetee hält warm und ist im Winter sehr beliebt!

Denken Sie bitte daran hitzebeständige Becher zu besorgen, denn dünne Plastikbecher eignen sich nicht für die heißen Getränke.

Bier und andere kalte Getränke bleiben im Schnee von selbst kalt. Damit die Flaschen durch die Kälte nicht platzen, einfach in eine Kühltasche stellen, in der Plastikflaschen mit heißen Wasser stehen oder aber eine Isomatte zerschneiden und die Bierflasche damit umwickeln.

Servieren

Anders wie im Sommer muss im Winter darauf geachtet werden, dass die fertigen Speisen nicht so schnell auskühlen.

Dies lässt sich am besten mit vorgewärmten Tellern bewerkstelligen, mit Alufolie um das Grillgut zu isolieren, oder aber mit kleinen Thermoboxen oder Styroporschachteln.

Für die Gäste

Feuerstelle für die WinterpartyMit einem einfachen Heizstrahler, wie man sie auch auf Weihnachtsmärkten findet, halten Sie Ihre Gäste warm. Wobei Lagerfeuer, Feuersäulen, Fackeln oder ein sogenanntes Schwedenfeuer, ein eingeschnittener Baumstumpf, der in der Mitte angezündet wird und dann langsam abbrennt, viel abenteuerlicher sind. Sollte Ihre Gäste sehr verfroren sein, kann man auch einen beheizten Pavillon oder Heizpilze aufstellen.

Nach Möglichkeit sollten Sie gleich mehrere Feuerstellen einrichten, damit sich Ihre Gäste jederzeit aufwärmen können.

Wie wäre es mit einer Schneebar? Natürlich nur möglich, wenn es bereits genügend geschneit hat. Selbst für unerfahrene Schneemannbauer schnell aufzuschütten und zu modellieren.

Grillgeräte für’s Wintergrillen

Im Winter eignen sich am besten Grillgeräte mit einem Deckel. Der Deckel hält die Hitze im Grill, so dass diese auch von oben das Grillgut gart und nach dem Wenden an der Oberseite nicht auskühlt. Auch ein großen Kochtopf, umgekehrt über den Grillrost gestülpt, hilft.

Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung. Da es in den Wintermonaten sehr früh dunkel wird, sorgen Fackeln aber auch Laternen und Teelichter für genügend Licht.

Achten Sie darauf, dass der Grill stabil und nicht auf Eis steht, oder der Boden so glatt ist, dass man den Grill durch Ausrutschen umwirft.

Da trockene Sträucher und Hecken sehr leicht entzündlich, sollte der Grill auch nicht in der Nähe von entflammbaren Sträuchern, Bäumen oder Hecken stehen.

Grillgut für’s Wintergrillen

In den Wintermonaten sind viele Fleischtheken nicht mehr auf mariniertes Grillgut eingestellt. Am besten selbst marinieren. Ketchup und Fertiggewürze eignen sich gut als Marinade. Es ist ausreichend, wenn das Fleisch nur 2 Stunden in dieser würzigen Marinade im Kühlschrank mariniert wird. Gerade beim Grillen im Winter sollte das Grillgut aber nicht zu lange im Freien gelagert werden.

Das Grillgut zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, damit es nicht zu kalt auf den Grill kommt. Es würde sonst außen verbrennen und innen ist es noch nicht gar.

Grilltipps für den Winter

  • Grillwurst sollte im Naturdarm sein. Um zu verhindern, dass die Wurst hässlich aufplatzt einfach vor dem Grillen mit einer Gabel einstechen.
  • Stechen Sie aber nicht mit einer Gabel in das Fleisch, sondern verwenden Sie zum Wenden eine Grillzange oder Grillschere, damit der Fleischsaft nicht austritt und dadurch das Fleisch trocken wird.
  • Lassen Sie sich Zeit beim Grillen. Beginnen Sie erst mit dem Grillen wenn die Holzkohle eine leichte weiße Ascheschicht gebildet hat.
  • Prüfen Sie die Temperatur. Hier hilft ein kleiner Trick: Halten Sie die Hand über den Grill, auf der Höhe des Grillrostes und zählen 3 Sekunden ab. (Bitte nicht die Hand auf den Grill legen!!) Ist der Grill zu heiß müssen Sie die Hand vorher wegziehen, ist die Temperatur nicht hoch genug, halten Sie es länger aus.
  • Das Fleisch vor dem Grillen NICHT salzen, denn dann trocknet es schneller aus. Wenn das Fleisch auf den Tellern liegt kann es immer noch gewürzt werden.
  • Um zu verhindern, dass Fleisch auf dem Grillrost kleben bleibt, den Grillrost vor dem grillen mit etwas Öl einpinseln. Außerdem lässt er sich dadurch später besser reinigen.

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