Gartenwissen

Moderne Gartengeräte und was sie können – von Mähroboter bis Strauchscheren

Gartengerätschaften können die Gartenarbeit ungemein erleichtern. Während Roboterrasenmäher die Rasenpflege automatisiert erledigen und jede Menge Zeit sparen, erlauben Teleskop-Baumscheren das komfortable und gleichzeitig sichere Hantieren in der Höhe. Nachfolgend ein kleiner Einblick in das innovative Angebot.

Mähroboter – Qualität und Sicherheit entscheidend

Wer einen ordentlichen Rasen genießen möchte, muss ihn regelmäßig pflegen. Das kostet Zeit, welche im Alltag oft fehlt. Moderne Mähroboter führender Hersteller übernehmen das Mähen selbstständig, ohne dass der Besitzer eingreifen muss. Sie erkennen Hindernisse mit Hilfe intelligenter Sensoren und umfahren sie zuverlässig. Neigt sich ihre Akkuleistung dem Ende, fahren sie zur Ladestation. Auch Regen wird erkannt, sodass die Mäharbeit unterbrochen wird. Hochwertige Geräte kommen mit Hanglage zurecht und passen ihre Geschwindigkeit automatisch an Untergrund und Steigung an.

Beim Kauf sollten nachhaltig orientierte Gartenbesitzer auf einen möglichst geräuscharmen Betrieb achten. Das schont die Tierwelt und die Nachbarn freuen sich ebenfalls.

Zum Vergleich: Benzinrasenmäher schaffen es auf über 95 Dezibel und sind damit sogar lauter als Kirchenglocken. Mähroboter arbeiten mit rund 60 Dezibel deutlich leiser. Einige Modelle mulchen und düngen den Boden bereits während des Mähens. Die Programmierung sollte bequem klappen, die Steuerung via Applikation über Mobilgeräte ist inzwischen gängig. Führende Hersteller sind Gardena, Stihl, Viking, Husqvana und Bosch. Preislich gibt es markante Unterschiede. Während günstige Ausführungen bereits für rund 500 Euro erhältlich sind, kosten exklusive Modelle teilweise 2.000 Euro und mehr.

Sparpotenzial ergibt sich online. Nicht nur bei Versandhändlern, sondern auch in Form von Rabattaktionen von Herstellern, Baumärkten und Fachhändlern. Das deutsche Gutscheinportal COUPONS.DE kooperiert mit zahlreichen Unternehmen und prüft die Aktualität von Angeboten kontinuierlich. Unter anderem können sich Gartenbesitzer einen gültigen OBI Gutschein zunutze machen und direkt über das Portal einlösen.

Auch für den Kauf von Mährobotern lohnt es sich im Internet nach derartigen Preisnachlässen Ausschau zu halten. Oft genügen wenige Klicks, um die Anschaffungskosten zu senken.

Wichtig vor dem Kauf: Sicherheitsausstattung prüfen!

Zur Gewährleistung der Sicherheit sollte das Messer des Roboters sofort stoppen, sobald das Gerät angehoben wird. Außerdem muss der Sicherheitsabstand zwischen rotierendem Messer und Gehäuserand ausreichend sein, damit beispielsweise ein Fuß bei Kontakt mit dem Mäher unverletzt bleibt. Dass das in der Praxis keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt ein Gerätetest der Stiftung Warentest. Der WDR nimmt in der Sendung Servicezeit Bezug auf das Testergebnis und verdeutlicht, dass ein gewisses Restrisiko bleibt:

Ohne Begrenzungsdraht kommen auch innovative Rasenmähroboter bislang nicht aus. Der Draht wird im Garten so verlegt, dass sich die Elektrogeräte daran orientieren können. Eine Stolperfalle wird er nicht: Dank eines pulsierenden Magnetfelds, das durch den Draht „gesendet“ wird, erkennen die Roboter die Barriere für ihren Arbeitsbereich. Die Drähte werden ebenerdig oder sogar im Erdreich verlegt.

Baumscheren im Test

Ob Tanne, Obstbaum oder Flieder: Der jährliche Rückschnitt kann gefährlich werden, sobald die Bäume eine gewisse Größe erreichen. Um auf riskante Klettereinheiten mit Leitern auf unebenen Untergründen verzichten zu können, lohnt sich die Anschaffung einer guten Baumschere mit Teleskopstiel.

Hochastschere

Moderne Varianten zeichnen sich durch hohe Reichweite, arretierbare Neigung der Schneidwerkzeuge und ergonomische Formgebung aus. Damit auch das Manövrieren in Baumkronen keine Probleme verursacht, sollte auf schlanke Konstruktionen Wert gelegt werden.

Die Schneidleistung liegt bei guten Baumscheren bei mindestens drei Zentimeter. Dass es sich lohnt ein bisschen mehr Geld zu investieren, bestätigt ein Praxistest des Heimwerker-Magazins selbst, der von der VPA Versuchs- und Prüfanstalt durchgeführt wurde. Die Power Dual Cut RR 400 T der Marke Wolf Garten ging als Testsieger hervor. Die Baumschere überzeugte unter anderem hinsichtlich Schnitthöhe (ca. 600 cm), Sicherheitscheck und bei der Höhenverstellung (stabile Rastung). Der Händler verlangt online derzeit 122,99 Euro (Stand Mai 2019) für das Produkt.

Praktische Strauchscheren als Verwandlungskünstler

Sträucher sind eine Bereicherung für jeden Garten. Sie bieten Wildtieren einen Unterschlupf, lassen sich als Sichtschutz einsetzen und individuell in Form bringen. Für die Pflege gibt es eine riesige Auswahl an Gerätschaften. Schwere Heckenscheren sind nicht immer ideal. Manchmal braucht es handlichere Alternativen, möglichst leicht, leise und ergonomisch geformt für komfortables Handhaben.

Moderne Strauchscheren sind mit leistungsstarken Akkus ausgerüstet, damit kein störendes Kabel im Weg ist. Einige Strauchscheren verfügen über verstellbare Griffe und lassen sich an individuelle ergonomische Ansprüche anpassen.

Robuste Messer mit Antihaftbeschichtung sorgen für perfekte Schnittergebnisse und fördern einen gesunden Pflanzenwuchs. Wer das Sammelsurium aus Gartengeräten minimieren möchte, greift zu multifunktionalen Produkten, die sich beispielsweise mit wenigen Handgriffen in eine Rasenkantenschere verwandeln lassen. Das spart Platz und Geld.

Auch abnehmbare Teleskopstiele sind eine große Hilfe, um auch schwer zugängliche Stellen zu erreichen. Nachhaltig sind Varianten mit Ersatzteilverfügbarkeit. Sollten die Messer stumpf werden, einfach nachkaufen und austauschen. Das schont Ressourcen und die Haushaltskasse.

Unkrautstecher für kinderleichte Gartenarbeit

Das Entfernen von Unkraut gehört für viele Gartenliebhaber zu den eher unschönen Tätigkeiten. Zumal sie in einem umweltfreundlichen Garten ohne chemische Unkrautvernichter gefühlt jede Woche wiederholt werden muss. Sind Rasen oder Blumenbeete von Unkraut wie beispielsweise Disteln zu befreien, stellen Unkrautstecher eine große Hilfe dar.

Sie erlauben das Entfernen der Pflanzen ohne lästiges Bücken, ohne Chemiekeule und nahezu ohne Kraftaufwand. Vorausgesetzt sie taugen etwas.

Minderwertige Konstruktionen können hier den letzten Nerv rauben. Folgende Produkte sind unter Gartenbesitzern beliebt:

  • Fiskars W82
  • Wolf Garten IW-A & IW-F
  • Tacklife

Bei Geräten mit rein mechanischer Funktion kann das erfolgreiche Entfernen von Unkraut etwas Übung erfordern. Alternativen, die als Tretstecher verkauft werden, sind intuitiver zu bedienen. Zudem werden Arme und Rücken geschont, weil die erforderliche Kraft aus dem Bein kommt. Das ist wesentlich angenehmer. Folgende Faktoren sind wichtig:

  • Die Zinken müssen für tiefliegende Wurzeln lang genug sein.
  • Ergonomische Form und ausreichende Länge für rückenfreundliches Arbeiten.
  • Stabile Bauweise, damit der Unkrautstecher dauerhaft treue Dienste leistet.
  • Das entfernte Unkraut sollte sich mit einem Handgriff aus dem Greifarm lösen und in Gartenabfallsäcke befördern lassen.

Weitere Kaufkriterien vermittelt der abschließende Produkttest zum Tacklife Unkrautstecher:

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