Image default
Biogarten

Pferdemist – ein nachhaltiger, bilogischer Dünger

Pferdemist als Dünger für den heimischen Garten

Pferdeäpfel, Rossäpfel oder wie der Pferdekot sonst noch genannt wird, eignet sich hervorragend zur biologischen Düngung Ihres Gartens. 

Pferdedung und Pferdemist sind insbesondere bei Hobbygärtnern ein beliebter Dünger. Für einige Zierpflanzen wie z.B. Rosen und Orchideen sind Pferdeäpfel wegen des hohen Gehalts an Mineralstoffe und Zellulose als Nährstoffzufuhr ideal. Bekannt ist auch die Verwendung beim Pflanzen von Erdbeeren.

Pferdemist gilt als „hitzig“, ein Ausdruck dafür, dass bei seiner Zersetzung im Vergleich zum Dung anderer Tiere besonders viel Wärme freigesetzt wird. Daher eignet er sich besonders für Frühbeete. Pferdemist kann direkt bei der Bepflanzung mit in den Boden eingearbeitet werden.

Ebenso ist der reichhaltige Mist eine ideale Beigabe bei der Wurmkompostierung, vorrausgesetzt der Dung ist nicht mehr frisch/heiß, sondern abgelagert und kalt. Die Kompostwürmer lieben dieses „Futter“ und  verarbeiten ihn in wenigen Monaten zu hochwertigster Gartenerde!

Zu erwähnen ist die gegenüber Mineraldünger oder Gülle langsamere Freisetzung der Pflanzen-Närstoffe, was die Gefahr der Überdüngung verringert. Ebenso trägt der hohe Zellulosebestandteil zur Humusildung bei.

Meist bekommen Sie den Pferdekot kostenlos in Reitställen oder bei Pferdehaltern, da dort große Mengen an Mist anfallen. Fragen Sie dort einfach nach, denn die meisten Pferdebesitzer sind froh, wenn auf diese Art die zeitaufwendige Entsorgung des Mistes entfällt.

→ Tipp: Die Pferde sollten jedoch keinerlei Antibiotika, Wurmkuren oder ähnliches erhalten haben, denn die Rückstände dieser Medikamente wären sonst im Kompost, später im Gartenboden und schließlich in der Ernte der Früchte zu finden. Daher: genau Nachfragen, wie die Tiere ernährt und medizinisch versorgt wurden!

Ähnliche Themen

Schnecken im Garten – Tipps zur natürlichen Schneckenbekämpfung

Tamara Reinisch

Der Regenwurm – unentbehrlich im ökologischen Garten

Tamara Reinisch

Erdbeeren für die Blumenampel

Tamara Reinisch

Weiße Erdbeeren – köstlicher Geschmack

Ellen H. Straub

Umweltschutz im eigenen Garten

Ellen H. Straub

Bodenstrukturen erkennen und verstehen – Teil 1

Tamara Reinisch

Hinterlasse einen Kommentar. Mache mit und bereichere die Gartenzeitung.com!

*

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus OK Weiterlesen