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Landkrimi „Tod im Stroh“ von Susanne Oswald / emons Verlag

Rezensiert von E. Hofmann-Straub

Kategorie:Belletristik & Unterhaltung/ Krimi & Thriller/ Kriminalromane

Inhalt:

Als ihr Freund sie betrügt, will Mia Sonne einfach nur ein neues Leben auf dem Land beginnen und zwar im schönen Schwarzwald. Inmitten dunkler Tannen, grünen Wiesen und plätschernden Bergbächen. Ihr schwebt vor, hier – wo die Welt noch in Ordnung ist – einen Tiersalon zu eröffnen.
Doch irgendwie ist der Wurm drin. Na ja weniger der Wurm, als ein gestohlener Esel und eine defekte Ente. Ebenso eine Leiche, über die sie zusammen mit ihrer Freundin Chrissi stolpert, die aber kurzerhand in Omas Tiefkühltruhe zwischengelagert wird… und bloß nicht den Kontakt zu Twitter abreißen lassen!
Zu der Aufregung um die Einrichtung des Tiersalons und der neuen und alten Männerbekanntschaften, muss Mia sich nebenbei auch noch Gedanken machen, was eigentlich mit der tiefgekühlten Leiche passieren soll… und wie diese überhaupt erst in Oma‘s Scheune gekommen ist.
Wer bisher nicht wusste, was eine Kuhfitterin ist und auch nicht das Rindviecher an einem Model-Wettbewerbe mitmachen können… hier werden Sie aufgeklärt…

Tod im Stroh von Susanne Oswald –  Eine heitere Krimi-Komödie der lockeren Art!

Die Handlung ist leicht verständlich, auch wenn es zwei unterschiedliche Erzählstränge gibt, die anfänglich scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Der lockere Ton der Krimi-Komödie lässt einen öfters schmunzeln, der Gossenjargon des Gangsters auch, aber eher kopfschüttelnd.
Die Geschichte liest sich recht unkompliziert und schnell hat man die ersten Kapitel „verschlungen“!  
Die Idee mit der Kuhfitterin fand ich witzig und mal etwas anderes. Während das geTwitter, welches Mia über ihr Hand führt aber nerven kann und nach den ersten Seiten habe ich es einfach überlesen, wobei das natürlich Geschmackssache ist.
Die Zuspitzung der Ereignisse bieten, wie in jeder sentimentalen und leicht kitschigen Komödie, schon fast keine Überraschung mehr, wobei man natürlich trotzdem mit der leicht naiven Protagonistin mitzittert.

Wer sich blutende Leichen, den obligatorischen mürrischen Kommissar und Tod im Stroh - Landkrimi Nervenaufreibende Spannung erhofft, wird enttäuscht werden. Jedoch reicht der Lesestoff aus für vergnügliche Lesestunden.

Ein lockerer Frauenroman der in seinem Anhang noch Rezepte zum Nachkochen bietet.

Autorenportrait Susanne Oswald

Susanne Oswald, Jahrgang 1964, ist zwar gebürtige Freiburgerin, lebt und schreibt aber inzwischen in Neuried im Schwarzwald. Mit Mops Töps streift sie dort über Wiesen und durch Wälder und bei diesen Ausflügen entstehen dabei oft die Ideen für neue Geschichten.

 

Leseprobe 

Bezugsquelle für das Buch

 

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