Landkrimi „Kraut und Rübchen“ von Elke Pistor / emons Verlag

Kategorie: Belletristik & Unterhaltung/ Krimi & Thriller/ Kriminalromane

Rezensiert von E. Hofmann-Straub

Cover des Buches

Als ich das Buch ausgepackt habe fiel mir gleich die „rustikale“ Cover-Gestaltung auf. Da ich normalerweise eingeschworener Clive Cussler Action- und „Inspector Lynley“ Krimi- bzw. Fantasy-Fan bin, war ich einigermaßen überrascht davon, denn das Cover wurde einem Pflanzenbuch, wie es sie früher gab, nachempfunden. Im Innern ist der Einband aufklappbar und mit einem nostalgischem Blümchentapete-Design bedruckt.

Besonderheiten des Buches

Zu Beginn jeden Kapitels wird eine Pflanze und deren Wirkung vorgestellt, über die nachfolgend im Kapitel geschrieben wird.

Ein besonderes Highlight: Am Ende des Buches werden Rezepte einiger Speisen und Getränke aufgeführt,  die ebenfalls eine Rolle im Landkrimi spielen.

Handlung und Hauptdarsteller

Der Krimi baut auf einer Haupthandlung, welche in der Gegenwart stattfindet und eine – mehr oder weniger – (Haupt-)Nebenhandlung auf, die vor ca. 100 Jahre stattfand und in der sich einige Morde ereigneten.
Katharina, Journalistin und eher Stadtkind, erbt überraschend von ihrer Tante den Familienbauernhof. Sie hat zwar die Tante als Kind öfters, aber in den letzten Jahren eher selten gesehen. Als Katharina alte Aufzeichnungen ihrer Urahnin Hilda findet, steht sie vor einigen Problemen, an der auch die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht unschuldig ist.

Eine zum Hof gehörende aufrührerische Ziegenherde macht was sie will.
Urahnin Hilda, vor ungefähr 100 Jahren Magd auf einem Hof, tötet „auf pflanzlicher Basis“ Menschen. Nachdem sie schreiben gelernt hat, fängt sie an ihre Forschungen über Naturheilkunde aufzuzeichnen und Tagebuch zu führen, welches später für den Leser zu einem Krimi im Krimi wird.

Alex, hauseigener Tierarzt und Finder von Katharinas entlaufenem Kater „Herr Hoppenstedt“, zeigt unverkennbar Interesse an Katharina.

Mein Fazit zum Landkrimi „Kraut und Rübchen“

Dies war mein erster Krimi den ich von der Autorin Elke Pistor gelesen habe und es wird mit Sicherheit nicht der letzte sein! Das Buch liest sich locker und flüssig, ist spannend und für meine Begriffe viiieeelllll zu dünn. Ich hätte mir persönlich mehr Seiten gewünscht, anstatt nur die 251 vorhandenen Seiten.

Langweile kommt auf alle Fälle keine auf, der „kleine“ Landkrimi ist fesselnd und unterhaltend und vor allem mit viel Witz durchzogen.

Ein Krimi im eigentlichen Sinne ist der Landkrimi aber nicht, da es keinen „akuten“ Kriminalfall gibt, aber eine wunderbare (Krimi)Geschichte mit einem guten Unterhaltungswert, welche man an einem Wochenende durchlesen kann.

Durchaus auch als Geschenk zu empfehlen! „Hut ab!“ oder „Daumen hoch“ für dieses wunderbare Buch.

Leseprobe 

Bezugsquelle für das Buch

 

Über Ellen H. Straub 74 Artikel
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