Tiere im Haus und Garten

5 effektive Tipps um Katzen aus dem Garten zu vertreiben

Fremde Katzen im Garten sind für Gärtner keine angenehme Angelegenheit. Die schönsten Pflanzen wurden angefressen oder Kot liegt im Beet. In diesem Artikel zeigen wir, was Sie tun können, damit Katzen aus Ihrem Garten künftig ohne Aufwand vertrieben werden können.

Katzen zählen nicht unbedingt zu den beliebtesten Besuchern eines gepflegten Gartens oder Schrebergartens. Damit Katzenbesuche künftig der Vergangenheit angehören, überlegen sich Gärtner immer wieder neue Methoden, denn fremde Katzen vertreiben kann eine aufreibende Sache sein. Diese Tipps und Tricks haben wir uns nun aber genauer angesehen.

Katze, Tier,

So werden Katzen aus dem Garten nachhaltig vertrieben

Indirekter Wasserstrahl

Das ist die häufigste Variante um Katzenbesuche langfristig zu vermeiden: ein starker Wasserstrahl. Hier gilt es aber, nicht direkt die Katze zu treffen! Katzen sind recht wasserscheu und es könnte vorkommen, dass diese Methode schon bei einmaliger Benutzung Wirkung zeigt.

So manche Katze möchte es aber nicht auf sich sitzen lassen und besucht den Garten darauf gerne noch einmal.

Unangenehm: Harfenstrauch

Wenn Sie sich mit diesem Anliegen an einen Gartenfachmarkt wenden, dann wird Ihnen mit Sicherheit der Harfenstrauch angeboten. Diese Pflanze wird inmitten der Beeten gesetzt. Der Harfenstrauch setzt ätherische Öle frei wie zum Beispiel Menthol und diesen Geruch mögen Katzen nicht.

Ob der Harfenstrauch nun auch optisch hinzupasst ist wieder eine andere Frage. Jedoch haben Sie ein Problem weniger in Ihrem Garten. Eine Alternative hierzu ist vielleicht Lavendel.

Elektronischer Katzenschreck

In diesem Sommer kam es zu einem Trend der elektronischen Katzenschrecks. Dabei wird ein unangenehmes Alarmgeräusch freigesetzt, welches aber nur von Katzen aufgenommen wird. Die Technik dahinter basiert auf Ultraschall und diese sind immer zu empfehlen.

Günstige Modelle setzen ein tatsächlich akustisches Signal frei, welches die Nachbarn unnötig nerven könnte. Die Katzen könnten sich hieran sogar gewöhnen und werden Ihren Garten dann trotzdem besuchen.

Neuerdings gibt es zur Katzenabwehr aber nun auch Modelle mit einem Wasserstrahl. Das Gerät wird in den Boden gesteckt und über einen Gartenschlauch an die Wasserleitung angeschlossen. Wenn ein Tier vorbeiläuft, dann lenkt der Bewegungsmelder den (leichten) Wasserstrahl direkt auf das Tier.

(Natürliches) Katzengranulat

Als besonders effektiv erwiesen hat sich auch Katzengranulat. Es trägt einen sehr intensiven Knoblauchgeruch. Das Granulat wird quer über das Beet gestreut. Das Granulat besteht nur aus natürlichen Inhaltsstoffen, weshalb Ihre Pflanzen keineswegs davon Schaden nehmen werden. Katzen mögen diesen intensiven Geruch nicht und werden den Garten — erstmal — vermeiden.

Eine Alternative stellen auch frisch gehackte Zwiebeln oder frische Knoblauchzehen dar, diese sind aber nur kurzfristig effektiv. Ein direkter Kauf von Granulat ist hier von längerfristiger Dauer.

Kaffeesatz oder Pfeffer ausstreuen

Ein Hausmittel, welches bereits seit Jahrzehnten Anwendung findet, ist das Streuen von Pfeffer im Garten. Dieser Trick sollte aber nur bei guter Witterung erfolgen, denn Regen und Wind sind hier hinderlich. Es sollte hierfür aber stets scharfer Pfeffer verwendet werden, denn dieser zeigt sich deutlich effektiver. Generell sind scharfe Gewürze ideal für die Katzenabwehr.

Alternativ kann aber auch ein Kaffeesatz im Beet verstreut werden. Die Katzen mögen auch diesen — sehr intensiven — Geruch nicht. Außerdem ist der alte Kaffeesatz sogar ein super Düngemittel.

Wie sieht es rechtlich aus?

→ Sie dürfen ein Tier niemals schaden, denn es könnte sonst ein Verstoß des Tierschutzgesetz (TSchG) entstehen. Anders als die Werbung suggeriert ist nicht jedes Katzenschreckgerät so tierfreundlich. Es darf dem Tier keine Leiden, Schmerzen oder andere Schäden entstehen. Damit sind auch andere Tiere wie etwa Vögel und Igel gemeint.

Eine fremde Katze auf dem Grundstück ist aber auch gerne ein Streitgrund in der Nachbarschaft. Katzen können nicht darauf trainiert werden, dass fremde Grundstücke vermieden werden sollten. Nicht immer muss deswegen der Rechtsweg beschritten werden, zumal auch eine Übermäßigkeit gerichtlich festgestellt werden muss.

Die Anwendung der hier geschilderten Hausmittel hat sich als sehr effektiv bewiesen. Versuchen Sie die Anwendung und geben Sie uns gerne in den Kommentaren hierzu ein Feedback.

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