Die Dusche im Garten

Gartendusche
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Gartenduschen – Duschen wie Sebastian Kneipp

Schon Sebastian Kneipp hat vor vielen Jahren ein ausgefeiltes System des „kalten Duschens“ entwickelt. So ist die Wechseldusche eine gesunde Methode, um z.B. die Laune zu bessern, das Herz zu entlasten und den Kreislauf sowie den Blutdruck zu stabilisieren. Daneben erfrischt, entspannt, und beruhigt eine kalte Dusche und regt den Stoffwechsel an, da sie auf das vegetative Nervensystem wirkt.

Die Dusche im Garten – Wellness im Freien

Sommer, Sonne – Gartenzeit! Gemütlich im Garten liegen und die Sonne genießen und danach eine kühle Erfrischung unter der Dusche, ohne erst umständlich den Weg ins Haus anzutreten. Mit einer mobilen Gartendusche, die sich flexibel auf kleinstem Raum aufbauen lässt, kann man sich bereits ein wenig Wellness in den Garten holen. Gerade im Sommer, wenn viel Zeit im Freien verbracht wird und Spiel, Sport oder Gartenarbeit eine Abkühlung fordern, ist die perfekte Alternative zum Pool eine erfrischende Dusche im Garten.

In der Regel ist es der hohe Verbrauch an Wasser oder auch der Anschaffungspreis inklusive der Folgekosten, die gegen die Anschaffung eines Pools sprechen. Auch ist nicht immer der Platz für einen Pool im Garten verfügbar. Natürlich muss es nicht eine mobile Gartendusche sein. Das Angebot von Gartenduschen reicht von relativ einfachen und günstigen Gartenduschen aus dem Baumarkt bis hin zu exklusiven Designer-Duschen aus Edelstahl und Holz.

Gartendusche
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„Platz ist in der kleinsten Hütte“ – mobile oder fest installierte Gartenduschen

Für die schnelle Abkühlung im Garten oder auf der Terrasse ist eine Gartendusche perfekt. Es gibt die unterschiedlichsten Gartenduschen und je nach Ausführung kann eine Gartendusche dauerhaft oder flexibel installiert werden.

Um eine Gartendusche an verschiedenen Plätzen schnell auf- und wieder abzubauen, ist eine mobile Gartendusche die richtige Wahl. Aufwendige Installationsarbeiten können dabei entfallen, einfach die Steckverbindung an einen normalen Gartenschlauch anschließen. Mobile Gartenduschen sind mit einem Erdspieß oder Dreibein-Stativ ausgestattet. Auch ein Sonnenschirmständer leistet gute Dienste als Standobjekt. Durch ihr geringes Gewicht lässt sich die Gartendusche auch ohne Probleme transportieren.

Damit der Boden nicht zu matschig oder zu schlammig wird, sollte die Dusche aber nicht direkt auf den Rasen oder neben einem Beet stehen. Ideal ist eine gepflasterte Fläche oder ein Holzrost als Unterbau. Bei häufiger Benutzung der Gartendusche ist ein Wasserabfluss oder ein Senkloch sinnvoll um das Wasser abzuleiten. Im Herbst wird die Gartendusche zum Überwintern abgebaut und frostsicher im Haus gelagert.

Komfortable und fest installierte Gartenduschen

Gartendusche
Gartendusche

Wer seine Gartendusche dauerhaft an einem Platz stehen lassen möchte, sollte sich für ein stabiles, aber auch etwas teureres Modell aus Edelstahl oder in Kombination mit Hartholz entscheiden. Wichtig ist auch hier ein geeigneter Wasserabfluss, der falls nicht vorhanden, auch aus einem 80 cm tiefen und 40 cm breiten Sickerschacht, der das Wasser in den Boden ableitet, bestehen kann.

Natürlich kann die Gartendusche auch auf einem Holzdeck, an der Hauswand oder einer Steinplatte fest installiert werden. Mit einer Steckverbindung an den Gartenschlauch angeschlossen ist die Dusche sofort einsatzbereit.

Im Unterhalt ist eine Gartendusche auch einem günstigen Aufstellpool langfristig überlegen, da sie im Gegensatz zum Pool mit wenigen Litern Wasser pro Dusche auskommt. Durch die Materialauswahl wie Messing, Aluminium, Edelstahl, Harthölzer und weitere rostfreie Metalle wird garantiert, dass man auch mehrere Jahre Freude an seiner Gartendusche hat. Die Dusch-Modelle sind in der Regel so robust, dass sie ohne Bedenken auch während der Wintermonate unter einer Abdeckung im Freien überwintern können. Dazu alles Restwasser aus den Rohren und Duschköpfen abgelassen, damit die Rohre bei Frost durch Frost nicht platzen.

Solardusche – warmes Wasser durch Sonnenenergie

Warmes Wasser zum Nulltarif. Bei einer normalen Gartendusche, bei der das Leitungswasser mit ca. 10°C aus dem Gartenschlauch kommt, ist das Duschen wirklich erfrischen und eine echte Herausforderung für „Warmduscher“. Natürlich ist es möglich, eine fest installierte Gartendusche an die Haus-Warmwasserleitung anzuschließen. Aber es geht auch ohne feste Installation ans Hauswassernetz.

Eine umweltfreundliche Variante ist die Solardusche. Sie bietet warmes Wasser sozusagen zum Nulltarif – durch Nutzung von Sonnenlicht. Der Anschluss erfolgt über einen handelsüblichen Gartenschlauch. Die unterschiedlichen Dusch-Modelle verfügen über einen entsprechend großen Solar-Wassertank und je nach Sonneneinstrahlung braucht das Wasser etwa eine Stunde, um die entsprechende Temperatur (ca. 50° C) zu erreichen. Wie bei einer herkömmlichen Dusche, lässt sich die Wassertemperatur über einen Mischhebel individuell einstellen. Um das Grundwasser nicht zu belasten, sollte man aber beim Duschen draußen aber auf Shampoo verzichten.

Augenzwinker-Tipp: Miteinem kleinen Trick muss man auch ohne Solardusche nicht auf warmes Wasser verzichten. In einem, mit Wasser gefüllten, aufgerollten und dunkelfarbigen Gartenschlauch erwärmt sich das Wasser in der prallen Sonne nach einiger Zeit ebenso und man kann für ein paar Minuten mit warmem Wasser duschen.

Anmerkung: Wechselduschen besitzen eine belebende Wirkung! Nicht nur dass sie morgens munter machen, sie verhelfen auch zu einem guten Start in den Tag und vertreiben Erschöpfung nach einem anstrengenden Tag. Nach dem Sport empfinden viele Leute das Wechselduschen als regenerativ. Viele gesundheitliche Aspekte sprechen für eine Wechseldusche, denn durch das wechselnde kalte und warme Wasser werden die Gefäße darauf trainiert, sich schnell zu verengen und zu weiten. Was sie elastisch hält und hilft, in der kalten Jahreszeit nicht so schnell zu frieren. Der kosmetische Effekt – sie verhelfen zu strafferer Haut.

Fotoquelle: Gartendusche / Fußdusche @ shutterstock.com

Über Ellen Hofmann-Straub 63 Artikel
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