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Wenn die Bäume ihr Kleid verlieren – so entfernen sie störendes Laub

Warum Laub zusammenrechen, wenn es Laubsauger gibt?

So schön die Blätter im Herbst auch gelb, rot oder orange leuchten mögen – irgendwann einmal fallen Sie doch herunter – und das schneller als es manchem Hobbygärtner lieb wäre. Wenn dann  das Laub im Garten oder auf dem Gehweg liegen bleibt, macht es den über die warmen Monate liebevoll gehegten und gepflegten Rasen kaputt oder verursacht aufgrund seiner geringen Rutschfestigkeit unfreiwillige Slapstick-Einlagen.

Spätestens wenn die Blätter langsam braun werden, wird es allerhöchste Zeit für eine schweißtreibende und anstrengende Arbeit: Laub sammeln!
Wer früher vom Vater den Satz „Das Laub muss zusammengerecht werden“ hörte, ist lieber schnell aus dessen Hör- und Sichtweite verschwunden, denn das Aufsammeln der Blätter mit dem Rechen und das Befüllen des Korbs waren nicht nur kraftraubend, sondern auch nervtötend.
Heute gestaltet sich die Gartenarbeit im Herbst jedoch deutlich angenehmer für Geist und Rücken – mit der Anschaffung eines leistungsstarken Laubsaugers.

Elektromotor oder Benziner

Ausgestattet mit einem langen Saugrohr und einem großen Fangsack machen Hobbygärtner der Laubinvasion den Garaus. Nahezu jeder Laubsauger ist einerseits in der Lage, Blätter aufsaugen, andererseits aber auch die Blätter zu einer Sammelstelle zu blasen, wo sie nicht stören. Zu empfehlen sind hierfür die leichten Elektrogeräte von Black & Decker oder Atika. Der Black & Decker GW 3000 überzeugt etwa mit einer besonders hohen Saugleistung, mit der Sie auch feuchteres Laub problemlos entfernen können. Zudem verfügt er über einen integrierten Häcksler, was ein ständiges Entleeren des Auffangsacks verhindert. Für so ein hochwertiges Gerät müssen Gartenbesitzer aber auch rund 80 Euro hinblättern.

Preiswerter, aber nicht unbedingt schlechter präsentiert sich der Atika LSH 2600, der mit einer Saugleistung von 720 m³/h und einem Fangsack mit Reißverschluss punktet. Eine Alternative zu den elektrobetriebenen Laubsaugern sind die benzinbetriebenen: Hier stechen die Geräte von Güde heraus, deren Saugleistung noch einmal etwas stärker ist. Nachteil der Benziner ist der hohe Spritverbrauch und die enorme Lautstärke – auch die Anschaffungskosten liegen meist höher.

Alternative Rasenmäher

Apropos Lautstärke: Wer keinen Nachbarschaftsstreit vom Zaun brechen möchte, sollte sich an die gesetzlichen Vorgaben halten. In Wohngebieten ist die Benutzung der etwas lauteren Gerätschaften von Montag bis Samstag nur zwischen 9 und 12 Uhr bzw. 15 bis 17 Uhr erlaubt. Das ist aber noch gar nichts gegenüber einigen Gemeinden in den USA, in denen die Benutzung grundsätzlich verboten ist.

Um die Lautstärke niedrig zu halten, können Hobbygärtner auch auf einen Rasenmäher mit Auffangbehälter zurückgreifen. Eine eher ungewöhnliche Alternative, aber durchaus praktikabel. Die Messer zerhäckseln das Laub und der Luftsog saugt die Blätter in den Auffangbehälter. Zudem ist das Laub ein hervorragender Dünger für verschiedenste Beete.

Und wer hingegen gänzlich auf Lärm verzichten möchte, greift – wohl oder übel – doch wieder zu Rechen, Harke, Besen und Schaufel.

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