Stauden

Rittersporn, Delphinium-Hybriden

Eines der klassischen Staudengewächse im Garten ist der Rittersporn in seinen verschiedenen Ausprägungen. Mit seinen üppigen, blauen Blüten schafft er eindrucksvolle Blütenrabatten. Die Pflanze wird in vielen verschiedenen Sorten und Größen angeboten. Die Blütenfarben reichen von weiß über rosa bis zu einem kräftigen Himmelblau. Aufgrund der Vielfalt kann man daher mit der Staude ganze Blumenbeete füllen.

Der Rittersporn gehört der Familie der Hahnenfußgewächse an und ist eine beliebte Pflanze für den Bauerngarten. Die Hauptblütezeit sind die Monate Juni und Juli. Schneidet man die Pflanze nach der Blüte zurück, wird sie ihre prächtigen Blüten noch ein zweites Mal im September bis in den Oktober hinein zeigen.

RitterspornDie hohen Sorten können bis zu zwei Meter hoch wachsen. Der Rittersporn zeigt an langen Blütenstängeln viele kleine Blüten, die eine kerzenförmige Blütendolde bilden.

Die langlebige Staudenpflanze sollte nach einigen Jahren den Standort wechseln, da sie dem Boden einiges abverlangt. Die Heimat des Rittersporns ist die gesamte nördliche Erdhalbkugel. Aber auch in afrikanischen Gebirgsregionen und in China ist die Pflanze zu finden.

Idealer Standort für den Rittersporn

Der Rittersporn liebt einen sonnigen Standort, mag aber schattige Füße. Er kann daher sehr gut von Bodendeckern oder anderen, niedrig wachsenden Pflanzen umgeben sein.

Der Boden sollte ein humusreiches Lehm-Sand-Gemisch sein. Besonders bei starker Hitze muss die Pflanze ausreichend gegossen werden. Da die Staude sehr üppig werden kann, sollte ein Pflanzabstand von einem Meter eingehalten werden.

Pflege und Vermehrung des Rittersporn

Rittersporn
Rittersporn

Damit die Staude üppig blüht, bedarf er einer intensiven Pflege. Vor allem im Herbst lohnen reichhaltige Kompostgaben, da die Pflanze dadurch im nächsten Jahr besonders kräftig gedeiht. Weitere Dünger, die zu einer eine kräftigen Blüte verleihen, sind Steinmehl, Hornspäne und Brennnesseljauche.

Leider ist die Pflanze bei Schnecken sehr beliebt und anfällig für verschiedene Krankheiten. In einem besonders kalten Sommer zeigt sich Bakterienschwärze und auch für Mehltau ist der Rittersporn anfällig. Während gegen die Bakterienschwärze kein Mittel hilft, kann Mehltau mit einem Gemisch aus Wasser und frischer Vollmilch bekämpft werden. Mit dieser Mischung wird die Pflanze gründlich eingesprüht.

Die Vermehrung des Rittersporns erfolgt durch Teilung oder durch Aussaat. Aufgrund der vielen kleinen Blüten, die alle Samen hervorbringen, sät die Pflanze sich auch selbst weiträumig aus.

Überwinterung des Rittersporn

Nach der zweiten Blüte muss der Rittersporn bis auf ungefähr zehn Zentimeter zurück geschnitten werden. Er ist völlig winterhart und kann an Ort und Stelle im Staudenbeet bleiben.

Besonderheiten des Rittersporn

Der Rittersporn ist eine hübsche und imposante Staude, aber hochgradig giftig. Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide, die Magen- und Darmreizungen hervorrufen können, aber auch Bewegungsstörungen und eine gesteigerte Nervosität wurden schon beobachtet. Hautreizungen und sogar Störungen der Herzmuskulatur können Folgen einer Vergiftung mit Rittersporn sein.

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