Der Tannenbaumratgeber – Tipps zum Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum, Christbaum kaufen

Der Majestätische Tannenbaum oder auch „Der Tannenbaumratgeber“

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana)

Die Nordmanntanne ist beheimatet in Vorderasien, Russland und der Türkei sowie in den Gebirgsregionen. Zudem ist die Nordmanntanne ein stattliches Gewächs, das eine Durchschnittsgröße von 30 m erreichen kann. In der Entwicklungszeit benötigt die Nordmanntanne eine lange Wachstumsphase. Ihre intensiv grünen Nadeln, die nicht stechen, zeichnen sich durch eine besondere Nadelstabilität aus. Als idealer Weihnachtsbaum verzeichnet Sie einen hohen Beliebtheitsgrad und ist zudem eine exquisite Anschaffung.

Koreatanne (abies koreana)

Die Koreatanne wurde nach Ihrem Heimatort Korea benannt. Der harmonisch geschmackvolle Wuchs mit nach oben stehenden Tannenzapfen verleiht der Tanne eine originelle Attraktivität. Die Koreatanne verfügt über einen dichtbewachsenen kompakten Zweigaufbau und einer haltbaren Nadelfestigkeit. Ihre Entwicklungsphase verläuft gemächlich.

Die Blau – Fichte (Picea pungens)

Die Blau Fichte ist in den Rocky Mountains beheimatet. Ihre stechenden Nadeln sind solide und stabil. Ein auffälliges Charaktermerkmal zeichnet sich durch den Blauschimmer ab. In der Entwicklungsphase legt die Blau Fichte ein flottes Tempo vor. Die Blau- Fichte ist ein kraftvolles Gewächs mit waagerecht abstehendem Astwerk.

Colorado Tanne (Abies concolor)

Das Verbreitungsareal der Colorado Tanne erstreckt sich über Nordamerika und den Gebirgsketten der Rocky Mountains. Die Tanne beeindruckt durch ein rapides Wachstum und erreicht eine imposante Wuchshöhe. Der zusammenstimmende Zweigaufbau ist ausgewogen und hübsch anzusehen. Die Colorado Tanne hat auffällig lange Nadeln, ist häufig in begrünten Parkanlagen anzutreffen und genießt einen beachtlichen Ruf als beliebter Weihnachtsbaum.

Die Rotfichte (Picea abies)

In Europa hat die Rotfichte, die unter anderem auch gemeine Fichte genannt wird einen hohen Verbreitungsgrad. Sie ist ein gleichförmiges dicht- und hochgewachsenes Gewächs. Die immergrüne Rotfichte hat dunkelgrüne Nadeln und ist ein prädestinierter Weihnachtsbaum für den Außenbereich.

Deutschlands Weihnachtsbaum NUMMER 1

Der geschmückte Weihnachtsbaum hat zu Weihnachten eine langgeschichtliche Tradition. Der Christbaum wird zumeist in den sinnbildlichen Farben Grün und Rot geschmückt und gilt als Wahrzeichen für das alljährliche Weihnachtsfest. Jeder Weihnachtsbaumliebhaber verspürt beim Kauf eine Hinneigung bestimmter Merkmale, die Ihm bei der Auswahl eines Weihnachtsbaum wichtig sind. Unter den Tannen gibt es feine aber entscheidende Abstufungen, die den Kauf einer Weihnachtstanne beeinflussen.

Die Nordmanntanne gilt als Deutschland beliebtester Vorzeigetannenbaum. Mit ihren weichen nicht stechenden Nadeln, die sich zudem durch eine besondere Nadelfestigkeit ausweisen, erfüllt Sie die idealen Voraussetzungen. Die Nordmanntanne genießt nicht nur einen beachtlichen Ruf sondern ist eine erstklassige Anschaffung, die jedoch tiefer in den Geldbeutel greift.

Nützliche Tipps für den Weihnachtsbaum

Nachdem Erwerb Ihrer Lieblingstanne ist es ratsam diese gemächlich an die Temperaturveränderung zu gewöhnen. Als ideale Lagermöglichkeit bietet sich ein kühlerer Lagerplatz im Keller an. Sobald die Temperaturen im Winter merklich abkühlen möchte es jeder im Winter kuschlig warm haben.

Warme Heizungsluft macht jedes Wohnzimmer behaglich, die Weihnachtsbaumpflege aber nicht unbedingt effektiver. Damit man solange wie möglich von der Schönheit der Tanne profitieren kann, kommt es gerade auf eine pflegliche Behandlung nach der Anschaffung an.

Stellen Sie die geschmückte Tanne unter keinen Umständen in der Nähe der Heizung auf. Zu hohe Wärmegrade trocken die Tanne aus sodass Sie ihr Nadelkleid umso schneller verliert. Setzen Sie ihren Weihnachtsbaum nicht unnötigen Zugwind aus.

Der Tannenbaumständer sollte sinnvollerweise über einen Wasserspeicher verfügen damit eine ausreichende Wasserversorgung zur Erhöhung der Frischegarantie gewährleistet wird.

Die Tanne im Garten

Tannen sind im Garten eine besondere Attraktion denn sie verströmen nicht nur einen betörenden Duft sondern sind darüber hinaus noch ein reizvoller Anblick. Tannen sind fortwährend grüne Pflanzen, die ganzjährlich mit Ihrer Schönzeit verzaubern und schneebedeckt im Winter einen Hauch von Romantik versprühen.

Trotz allem sind Sie Gewächse, die wegen Ihrer beachtlichen Wuchshöhe hoch hinaus wollen und besondere Ansprüche bei der Vergabe der Platzverhältnisse hegen. Tannen liegt viel am Ungestörtsein. Pflanzen, die viel Licht benötigen sollten daher nicht in unmittelbarer Nachbarschaft ansässig werden. Gleichbleibende Lichtgegebenheiten sind auch für den ebenmäßigen Wuchs der Tanne auschlaggebend. Kommt es zu Lichtunregelmäßigkeiten wirkt die Tanne durch einen ungleichmäßigen Wuchs unausgewogen. Weiterhin verwandelt sich das satte Grün der Nadeln in ein trockenes Braun. Kommt zum Nadelverlust symbolisieren die Tannengewächse eine bestehende Nährstoffknappheit.

Der Wurzelstock der Tannen ragt tief in den Boden hinein daher ist das Pflanzloch in angemessener Größe auszuheben. Die weit in den Boden ragende Wurzel ist von reger Betriebsamkeit. Bedingt durch eine weitreichende Wurzelverzweigung wird die Tanne zum optimalen Selbstversorger und benötigt kaum Unterstützung. Bei der jüngeren Generation, die sich noch in der Entwicklung befindet, kommt es auf die turnusmäßige Bewässerung der Jungtannen an. Tannenbäume sind als Reihenbepflanzung ein hervorragender Sichtschutz.

Die Tannen dürfen jedoch nicht zu dicht stehen, weil Sie sich sonst gegenseitig in Bezug auf die Entwicklung und Lichtverhältnisse behindern. Auf bestimmte Bodeneigenschaften legt die Tanne keinen allzu großen Wert da sie als unempfindliches Gewächs gilt und mit fast allen herkömmlichen Bodenarten zurechtkommt. Eine schön dicht bewachsene Tanne wird von einem regelmäßigen Rückschnitt begünstigt.

Die Tanne im Winter

Die Tanne gilt normalerweise als winterhartes Gewächs doch gerade in der kalten Jahreszeit sollte Sie eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Bodenfrost kann einen akuten Wasser- und Nährstoffmangel hervorrufen. Die Wurzel, die als Nährstoff – und Wasserlieferant fungiert kann aus dem gefrorenen Boden kein Wasser mehr aufnehmen somit droht die Tanne zu vertrocknen. Damit das Bodenwasser ausreichend verfügbar bleibt, sollten frostfreie Tage dafür genutzt werden um die Tannen zu ausreichend zu bewässern.

Über Tamara Reinisch 212 Artikel
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Flora und Fauna.

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