Pflanzen für den Frühling

Narzisse, Osterglocken, Gartenzeitung.com

Der Frühling ist wohl die schönste Zeit des Jahres, es wird wärmer und alles grünt und blüht. Für Garten- oder Terrassenbesitzer ist jetzt der Moment gekommen, die Beete umzugraben und neu zu bepflanzen.

Wer schon frühzeitig plant, kann bereits im vorherigen Herbst Blumenzwiebeln wie Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen oder Krokusse setzen. Diese läuten dann im Folgejahr frühzeitig den Frühling ein und schmücken bunt und farbenfroh die Blumenrabatten vor der Haustüre.

Natürlich kann man auch empfindliche Pflanzen früh säen, doch dann sollte man sie nachts hineinholen oder mit Vlies umwickeln, um sie vor der Kälte zu schützen.

Tipps zur Frühjahresbepflanzung im Garten

Blumenzwiebeln wie Krokusse, Narzissen, Schneeglöckchen und Winterlinge können bereits im Herbst des Vorjahres gepflanzt werden. Wer aber im zeitigen Frühjahr gerne Blumenkästen, Töpfe und Rabatten kurzfristig farbenfroh bepflanzen möchte, greift guten Gewissens auf folgende dankbaren Pflänzchen zurück:

  • Stiefmütterchen
  • Bellis (vertragen keine Minustemperaturen! Sollten also im Frühling geschützt gepflanzt und/oder achtsam mit Reisig geschützt werden)
  • Hornveilchen

Diese halten auch kälteren Temperaturen Stand und blühen kräftig und zuverlässig in den ersten Frühlingsmonaten in Blumentöpfen und Beeten.

Stiefmütterchen, Gartenzeitung.com
Stiefmütterchen – farbenfroh, bunt und sehr blühfreudig!
Bellis, Gartenzeitung.com
Bellis – blühen lange und bis in den Sommer hinein! In vielen Farben erhältlich.
Stiefmütterchen, Gartenzeitung.com
Stiefmütterchen in allen Farben und gefüllte Bellis – Frühjahresblüher für Töpfe, Beete, Gräber und Vorgärten bestens geeignet.

Bei der Wahl der Pflanzen für den eigenen Garten sollte man darauf achten, dass sie zu dem Boden passen und dass die Lichtverhältnisse stimmen. Pflanzt man beispielsweise Erdbeeren unter einen Nussbaum, werden diese nicht sehr groß, da der Nussbaum den Boden sauer macht.

Für manche Pflanzen muss man außerdem Sand oder Dünger unter die Erde mischen, damit sie gut wachsen können. Wenn der Boden sehr lehmig ist, sollte er tiefgründig umgegraben werden. Besonders, wenn darauf Möhren, Rüben oder andere Wurzeln angebaut werden sollen, da die sonst krumm, kurz und zäh werden.

Bei Kartoffeln bietet es sich an, alte Reifen, sofern vorhanden, zu stapeln und mit Erde zu füllen. Auf jeden Reifen kommen eine bis zwei Kartoffeln. Im Herbst kann man den Stapel dann umwerfen und die Kartoffeln ernten.

Nutzpflanzen sollten nicht vergessen werden

Viele Leute wollen im Frühling vor allem bunte Blumen in ihrem Garten sehen, andere mögen Nutzpflanzen lieber. Doch das lässt sich wunderbar kombinieren, denn einige Kräuter, beispielsweise Schnittlauch, können auch sehr schön blühen.

Außerdem sollte auch an die immer seltener werdenden Schmetterlinge gedacht werden. So empfiehlt sich zum Beispiel, einige Brennnesseln stehen zu lassen und lieber natürliche Pflanzenschutzmittel wie Marienkäfer gegen Blattläuse einzusetzen.

Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Brennnesseln auch in ihrer Ecke des Gartens bleiben, denn sie neigen dazu, sich schnell auszubreiten und auch an Stellen zu wachsen, die weniger erwünscht sind.

Über Tamara Reinisch 222 Artikel
Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Flora und Fauna.

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