Strom sparen im Garten. Tipps und Tricks für geringere Stromkosten

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Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Freizeit im eigenen Garten zu genießen. Die Blumen und Sträucher, aber auch die Ruhe vom Alltag und die Vielfalt der Natur bereiten viel Freude. Gerade im Sommer lockt der Garten und mit ihm auch das Bedürfnis, lange draußen zu bleiben.

Dies bringt auch einen erhöhten Stromverbrauch mit sich. Mit diesen Ratschlägen kann Strom gespart werden, sodass die Stromkosten im eigenen Garten überschaubar bleiben.

Tipp 1: Die richtige Gerätewahl

Feuerstelle für die Winterparty
Eine Feuerstelle spart Energie und bringt viel Gemütlichkeit mit sich.

Viele Gartenbesitzer schwören auf dekorative und ansehnliche Geräte, die einige Kosten verursachen. Dazu zählen Gartenleuchten, Heizstrahler, aber auch elektrisch betriebene Gartengerätschaften und Pools. Doch Heizpilze und Wärmestrahler sind Stromfresser und verursachen unnötige Kosten. Hinzu kommt, dass Heizpilze, die mit Gas befeuert werden, die Umwelt mit CO2 belasten. Hier empfiehlt sich, an kühlen Sommerabenden lieber zu einer warmen Decke oder gemütlicher Kleidung zu greifen.

Gartenbesitzer, die etwas künstliche Wärme benötigen, sollten lieber auf Infrarotstrahler zurückgreifen, diese erwärmen lediglich lokal begrenzt und streuen die Wärme nicht aus. Eine romantische Alternative sind die passenden Kerzen – Kerzen wirken nicht nur gemütlich und freundlich, sie verursachen keine Stromkosten und mit der richtigen Menge an Fackeln und Kerzen lassen sich abends selbst Wege und Pfade erhellen.

Tipp 2: Den Pool abdecken und mit einem Absorber beheizen

Ein Pool im Garten bringt hohe Strom- und Energiekosten mit sich. Die Verbraucherzentrale schätzt den Energieaufwand auf 1,16 Kilowattstunden Energie für die Erwärmung von 1000 Liter Wasser um ein Grad. So viel Energie wäre notwendig, um 70-80 Tassen Kaffee aufzubrühen.

Damit sich unnötige Kosten vermeiden lassen, ist ein Schwimmbadabsorber eine geeignete Lösung. Das Wasser wird hier dank Solarthermie warm – mit einer umweltfreundlichen Nutzung der Energie der Sonne für die Wärmeerzeugung. Damit das Schwimmbecken nicht zu schnell kühl wird, ist es angebracht, dieses abends mit einer Plane oder geeigneten Vorrichtung abzudecken. So wird ein Teil der Wärme gespeichert und dies wirkt sich kostensparend aus.

➡ Hinweis: Für einen Gartenteich gelten ähnliche Regeln. Es ist sinnvoll, eine Pumpe mit Solarzellen zu verwenden, um Strom zu sparen.

Tipp 3: Strompreise klug vergleichen

Gänzlich ohne Strom kommt ein Garten meist nicht aus. Viele Gartenbesitzer schauen auch im Garten regelmäßig fern oder nutzen eine Musikanlage auf der Terrasse. Damit sich dies nicht in den Stromkosten bemerkbar macht, sollten Gartenbesitzer auf die Strompreise achten und diese auf einem geeigneten Portal wie Verivox vergleichen.

Entscheidet sich der Gartenbesitzer für einen Anbieterwechsel, lassen sich die Stromkosten im Jahr oftmals erheblich senken.

Tipp 4: Energiefreundliche Gartengeräte wählen oder auf einige Geräte verzichten

Elektrische Gartengeräte sind manches Mal unnötig und verbrauchen viel Strom. Es gibt eine Vielzahl von elektrischen Gartengeräten, die häufig zum Einsatz kommen: Rasenmäher und Heckenscheren oder Trimmer und Laubsauger.

Heckenschere
Es müssen nicht immer elektrische Gartengeräte sein! Wer von Hand schneidet, spart Strom!

Einige Geräte sind bei einem unregelmäßigen Gebrauch unnötiger Ballast – so lässt sich eine elektrische Heckenschere problemlos gegen eine normale Heckenschere eintauschen. Das herumliegende Laub lässt sich ebenso mit der Hand oder einer Harke einsammeln. Dies geht schneller und ist zudem für den Garten und den im Laub befindlichen Lebewesen, wie Insekten, gesünder. Gartenarbeiten, die per Hand erledigt werden, verursachen zudem weniger Lärm – die Nachbarn sind für diese Alternative dankbar.

Sollte doch einmal ein elektrisches Gerät benötigt werden, besteht die Möglichkeit, dieses von Nachbarn oder einem externen Verleih auszuleihen oder zu mieten.

Tipp 5: Einen Öko-Grill nutzen

Grill, Kohle, Holzkohlegrill

Ein Elektrogrill ist zwar vorteilhaft, im Garten jedoch nicht zwingend notwendig. Hier tut es ein guter Holzkohlegrill. Hierbei spielen auch die verwendeten Holzkohlen eine Rolle.

Griller, die nicht nur Strom sparen, sondern außerdem umweltfreundlich grillen möchten, sollten laut der Naturschutzorganisation WWF FSC-Holzkohle verwenden. Diese ist in Baumärkten, Supermärkten und Tankstellen erwerbbar.

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